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  • Sahika

Spanien Roadtrip Pt. 4 - Begur, Palafrugell & Barcelona


Dieser Morgen in Roses ist wieder ein wundervoller, sonniger Morgen. Heute muss ich aus dem Hotel auschecken, da die Reise weiter in Richtung Süden geht. Doch bevor ich die Route antrete, gehe ich erstmal am Strand entlang joggen. Bis zum Hafen - wo ich einige entspannte Möwen treffe - und wieder zurück. Im Hotel gibt es ein kleines Frühstück in der kleinen Bar "Portobello" nebenan. Danach habe ich ausgecheckt und fahre Richtung Süden. Der nächste feste Aufenthalt ist erst in 2 Tagen gebucht und befindet sich Nähe Alicante. Das heißt für mich: 2 Tage on the road schlafen - und sehr vieles zum Ansehen.

Mein Weg führt immer Nahe am Meer entlang. Den ersten Stop mache ich auf der Durchfahrt in Begur. In dieser kleinen, schönen Stadt findet man Überbleibsel der Piratenzeit und die Burg, die auf dem höchsten Punkt des Städchens liegt. Mir springt auf der Durchfahrt der Kreisel ins Auge - gekennzeichnet von den politischen Auseinandersetzungen und hier im Zeichen der Unabhängigkeit Kataloniens.

Weiter oben in Begur, richtung Castell, begegne ich wundervollen Villen. Wie aus einem Traum - sie schauen in die Stadt herunter, die Aussicht ist hier abends riesig.

Übrigens habe ich später gelesen, dass man in dieser Stadt wohl sehr gut feiern kann. Nach dem kurzen Stop geht es nach Palafrugell, um dort ein paar Strände anzusehen. Einige dieser Strände hatte ich mir im Voraus ausgesucht, und tatsächlich hat mir ein Spanier, den ich zuvor in Cadqués traf, auch empfohlen, diese Stadt anzusehen. Die Gegend ist bekannt für seine schönen Promenaden.

Zunächst parke ich das Auto in Palafrugell und schlendere in Richtung Küste. Unterwegs gibt's natürlich Eis. Die Promenade ist wirklich schön zum Spazieren und Flanieren. Auch zum Schwimmen und für Boote gibt es viel Platz. An diesem Ort mache ich jedoch keinen Strand-Stop.

Ich fahre weiter zur Bucht Cala El Golfet. Cala = Bucht. Das möchte ich mir genauer ansehen, da es in den Beschreibungen als schöne felsige Bucht beschrieben ist, die von Pinien umgeben ist. Für Pinienbäume eine Schwäche habe ich auf jeden Fall, da der wundervolle Duft für mich das Zeichen der mediterrane Welt schlechthin ist. Der Strand ist aufgrund des nicht so angenehmen Wetters recht leer. Er ist wirklich schön und von Felsmauern umgeben. Jedoch kein Sandstrand. Durch Kiesel muss man schon laufen. Nun verharre ich hier eine Weile, lese in einem Buch und setze mich auf die Felswand. Eine Frau kommt vorbei, die diese Szene wohl schön findet und mit meinem Handy ein Foto von mir schießt. Eine sehr schöne Geste.

Nach diesem längeren Stop fahre ich weiter. Ich komme abends nur bis nach Barcelona und bin daher nicht so schnell, wie ich dachte. Da ich Barcelona bereits 2015 ausgiebig angesehen habe und nicht sehr viel Zeit einbringen will, halte ich hier nur, um ein gutes Essen zu genießen und mir danach einen Schlafplatz zu suchen. Ich parke mein Auto an einer heiklen Stelle (5 spurige Straßen sind hier normal) - dennoch bin ich froh, dass ich so "spontan" einen Parkplatz finde. Irgendwie tue ich mich schwer, ein passendes Restaurant zu finden. Wer die Wahl hat, hat die Qual... Um 22.30 Uhr habe ich an diesem Tag meine erste richtige Mahlzeit vor mir auf dem Tisch. Nach einer Paella und netten Unterhaltungen mit den Bedienungen des Restaurants (die sich bis auf den katalanischen Besitzer übrigens alles Zuwanderer aus dem Ausland herausstellen), schlendere ich die belebten, beleuchteten Straßen in dieser milden Nacht zu meinem Auto zurück.

Müde bin ich - und ich muss mir noch einen Schlafplatz suchen. In der Stadt schlafen kommt für mich nicht in Frage. Daher düse ich weiter stadtauswärts Richtung Valencia. Allerdings kann ich es mir vorher nicht verkneifen, nochmals anzuhalten und ein paar Nachtfotos aufzunehmen. So parke ich mein Auto nochmals in eine Seitengasse und mache Langzeitbelichtungen vom "Plaça d'Espanya".

Danach fahre ich noch eine ganze Weile weiter. Es ist ermüdend. Ich fahre eine sehr kurvige Strecke am Meer entlang. Durch nachträgliche Rekonstruktion der Route weiß ich nun, welche Strecke das war: Ctra. Barcelona a Calafell.

Es ist nach Mitternacht. Kritisch schaue ich auf die Tankanzeige. Viel Tank ist nicht mehr da - ich merke, dass es nicht sehr klug ist, immer auf den letzten Drücker zu tanken. Ein alt bekanntes Verhalten meinerseits! Durch meinen Allzeit-Retter google Maps erfahre ich, dass mein Tank gerade noch so bis zur nächsten Tankstelle in Sitges reicht. Ich habe also bereits meine Tankstelle anvisiert, zu der ich in der Früh direkt fahren werde. Erst einmal fahre ich jedoch bis zum (diesmal!) lang ersehnten Kreisel und fahre nach der an sich sehr schönen kurvigen Strecke ab. Ich suche mir in einem Wohngebiet einen ungestörten Platz, an dem ich ein paar Stunden schlafen kann.

Es ist eine sehr, sehr kurze Nacht - und weiter geht es im nächsten Beitrag, da nun schon lange der nächste Tag angebrochen ist :-)

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